Ralpin Pressetexte 2009
07. Oktober 2009RAlpin trotzt der Krise - Die Rollende Autobahn (Rola) wächst kräftig weiter
Entgegen der allgemeinen Entwicklung im alpenquerenden Transitverkehr legt die "Rollende Autobahn" (Rola) von Freiburg im Breisgau nach Novara über die Lötschberg-Simplon-Achse im 2009 weiter zu: „Für die neun Monate bis Ende September ergibt sich im Vorjahresvergleich ein Plus von 8 Prozent oder 5000 zusätzlich von der Strasse auf die Schiene verlagerten Lastwagen“, freut sich RAlpin Geschäftsführer René Dancet. War der positive Trend im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zur Vorjahresperiode wegen Streikausfall und Radschäden noch kaum aussagekräftig, so ist die Steigerung von Juli bis September nun hausgemacht. Sie gewinnt noch an Bedeutung, weil die Rola während einer Woche im August wegen Arbeiten an der Schieneninfrastruktur zwischen Domodossola und Novara den Betrieb einstellen musste. Im Juli 2009 wurde zudem die Rekordmarke von 9 265 in einem Monat beförderten Lastwagen seit Bestehen der Rola im 2001 erreicht.
Zu den Gründen für die antizyklische Entwicklung gehören das ab Frühjahr ausgeweitete Angebot mit über 20 Lastwagen-Stellplätzen pro Zugsabfahrt und ein durch die Krise gesteigertes Kostenbewusstsein seitens der verladenden Wirtschaft: „Mit dem Einbezug der Rola in die Transportkette lassen sich Personal-, Betriebs- und Unterhaltskosten sparen sowie die Lebensdauer der Lastwagen verlängern“, analysiert Dancet die positive Situation.
Als Folge der starken Nachfrage und einer mittleren Zugsauslastung von 84 Prozent werden ab sofort sechs zusätzliche Abfahrten pro Woche und Richtung angeboten.
Die RAlpin AG als Betreiberin der Rola von Freiburg im Breisgau nach Novara gab Ende September ihre Offerte ab auf die Ausschreibung des Bundesamts für Verkehr (BAV) für „eine Rollende Autobahn auf den schweizerischen alpenquerenden Nord-Süd-Achsen“ für die Jahre 2012 bis 2018. „Wir sind zuversichtlich, als verlässliches und erfolgreiches Unternehmen den Zuschlag für die Fortsetzung und Ausweitung unserer Aktivitäten zu erhalten“, bekräftigt Geschäftsführer Dancet.
Olten, 7. Oktober 2009
31. März 2009RAlpin nimmt an Rola-Ausschreibung teil
Die RAlpin AG mit Sitz in Olten betreibt im Auftrag des Bundes seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) zwischen Freiburg und Novara.Bis heute beförderte sie über 500.000 Lastwagen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsverlagerung von der Strasse auf die Schiene.
RAlpin hat die internationale Ausschreibung des Bundesamtes für Verkehr (BAV) für den Betrieb der Rola durch die Schweizer Alpen ab 2012. Als erfolgreiche Rola-Betreiberin will RAlpin das Geschäft weiterführen und wird an der Ausschreibung teilnehmen.
Aktionäre der RAlpin sind BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG mit je 30 Prozent und Trenitalia SpA mit zehn Prozent Anteil am Kapital.
Die Kennzahlen für 2008 lauten:
- 85.106 beförderte Sendungen (entspricht rund 160‘000 TEU oder zwanzig Fuss Container und 10 Prozent des gesamten Aufkommens im alpenquerenden kombinierten Verkehr durch die Schweiz)
- 86.4 Prozent Auslastung der angebotenen Stellplätze
- 5.375 Züge
Olten, 31. März 2009
23. Februar 2009Rola verlagert mehr
Die "Rollende Autobahn" (Rola) von Freiburg im Breisgau nach Novara erreichte im letzten Jahr mit 85‘106 Strassensendungen (Sattelauflieger, Lastenzüge mit Anhänger und Lastwagen) eine neue Rekordmarke. Das entspricht einer Steigerung von 6 Prozent gegenüber 2007. Damit hat der Verlagerungseffekt auf die Schiene beim begleiteten kombinierten Verkehr deutlich gegriffen, denn die Zahl der alpenquerenden Lastwagen auf der Strasse nahm in der Vergleichsperiode nur um ein Prozent zu.
Das Verkehrsergebnis fällt besonders erfreulich aus vor dem Hintergrund von zwei grösseren Ereignissen, die den kontinuierlichen Betrieb verhinderten. Der Streik im SBB Industriewerk Bellinzona im Frühjahr beeinträchtigte das Angebot der RAlpin AG massiv. Während Wochen fehlten die speziell kleinen Radsätze für die Niederflur-Tragwagen. Ende April traten zudem völlig überraschend Schäden an den Rädern auf, die zu einem mehrtägigen Unterbruch der Rola führte. Dennoch verkehrten 5‘375 Zügen - 283 mehr als im Vorjahr -, von denen jeder durchschnittlich 16 Strassenfahrzeuge verlagerte.
„Die Nachfrage im Dezember 2008 blieb trotz Wirtschaftskrise weiterhin gut“, stellt RAlpin Geschäftsführer René Dancet fest, „wobei die starken Schneefälle den erwarteten Rückgang mehr als aufwogen“. Für 2009 ist er vorsichtig optimistisch: „Im Moment fehlen vor allem die Sendungen der Zulieferer der Autoindustrie. Wir planen daher unser Angebot im Umfang des letzten Jahres.“
Die RAlpin AG ist ein Unternehmen der BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG und Trenitalia SpA und betreibt seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) zwischen Freiburg i.Br. und Novara.
Olten, 23. Februar 2009


