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RAlpin Pressetexte

31. März 2009RAlpin nimmt an Rola-Ausschreibung teil

Die RAlpin AG mit Sitz in Olten betreibt im Auftrag des Bundes seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) zwischen Freiburg und Novara.Bis heute beförderte sie über 500.000 Lastwagen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsverlagerung von der Strasse auf die Schiene.

RAlpin hat die internationale Ausschreibung des Bundesamtes für Verkehr (BAV) für den Betrieb der Rola durch die Schweizer Alpen ab 2012. Als erfolgreiche Rola-Betreiberin will RAlpin das Geschäft weiterführen und wird an der Ausschreibung teilnehmen.

Aktionäre der RAlpin sind BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG mit je 30 Prozent und Trenitalia SpA mit zehn Prozent Anteil am Kapital.

Die Kennzahlen für 2008 lauten:

  • 85.106 beförderte Sendungen (entspricht rund 160‘000 TEU oder zwanzig Fuss Container und 10 Prozent des gesamten Aufkommens im alpenquerenden kombinierten Verkehr durch die Schweiz)
  • 86.4 Prozent Auslastung der angebotenen Stellplätze
  • 5.375 Züge

Olten, 31. März 2009

23. Februar 2009Rola verlagert mehr

Die "Rollende Autobahn" (Rola) von Freiburg im Breisgau nach Novara erreichte im letzten Jahr mit 85‘106 Strassensendungen (Sattelauflieger, Lastenzüge mit Anhänger und Lastwagen) eine neue Rekordmarke. Das entspricht einer Steigerung von 6 Prozent gegenüber 2007. Damit hat der Verlagerungseffekt auf die Schiene beim begleiteten kombinierten Verkehr deutlich gegriffen, denn die Zahl der alpenquerenden Lastwagen auf der Strasse nahm in der Vergleichsperiode nur um ein Prozent zu.

Das Verkehrsergebnis fällt besonders erfreulich aus vor dem Hintergrund von zwei grösseren Ereignissen, die den kontinuierlichen Betrieb verhinderten. Der Streik im SBB Industriewerk Bellinzona im Frühjahr beeinträchtigte das Angebot der RAlpin AG massiv. Während Wochen fehlten die speziell kleinen Radsätze für die Niederflur-Tragwagen. Ende April traten zudem völlig überraschend Schäden an den Rädern auf, die zu einem mehrtägigen Unterbruch der Rola führte. Dennoch verkehrten 5‘375 Zügen - 283 mehr als im Vorjahr -, von denen jeder durchschnittlich 16 Strassenfahrzeuge verlagerte.

„Die Nachfrage im Dezember 2008 blieb trotz Wirtschaftskrise weiterhin gut“, stellt RAlpin Geschäftsführer René Dancet fest, „wobei die starken Schneefälle den erwarteten Rückgang mehr als aufwogen“. Für 2009 ist er vorsichtig optimistisch: „Im Moment fehlen vor allem die Sendungen der Zulieferer der Autoindustrie. Wir planen daher unser Angebot im Umfang des letzten Jahres.“

Die RAlpin AG ist ein Unternehmen der BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG und Trenitalia SpA und betreibt seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) zwischen Freiburg i.Br. und Novara.

Olten, 23. Februar 2009

26. November 2008500‘000 Lastwagen verlagert

Die Rollende Autobahn der RAlpin zwischen Freiburg im Breisgau und Novara beförderte am Dienstag Nachmittag die 500‘000ste Sendung: Geschäftsführer René Dancet begrüsste kurz nach 14 Uhr bei der Einfahrt ins Terminal den überraschten Fahrer Isufaj Besnik, der Firma Pigliacelli mit einer Riesen-Toblerone (siehe Foto). Er und seine Kollegen kamen in den Genuss eines ausgiebigen Nachmittagsschmauses an Bord des Begleitwagens auf der stressfreien Fahrt durch die Schweiz nach Norditalien.

Um eine halbe Million Sattelauflieger, Lastenzüge und Lastwagen von der Strasse auf die Schiene zu verlagern, benötigte RAlpin gut sieben Jahre. Der erste Zug der Rollenden Autobahn über die Lötschberg-Simplon-Achse fuhr am 11. Juni 2001. Bis zum Erreichen der ersten Million rechnet Geschäftsführer Dancet mit einer kürzeren Zeitspanne: „Wir fahren heute öfter, mit längeren Zügen und einer Auslastung von rund 90 Prozent“.

Im ersten Halbjahr 2008 beförderte RAlpin 42.200 Sendungen. Das sind knapp 5% mehr Lastwagen als in der gleichen Periode im Vorjahr. Das Resultat ist umso erfreulicher als über 400 Züge wegen Beeinträchtigungen im Wagenunterhalt durch den Streik des Personals im Industriewerk SBB Cargo Bellinzona und durch ausserordentliche Schäden an Radscheiben ausfielen.

20. September 2008Die Rollende Autobahn rollt wieder

Die umfassenden Kontrollen aller Rola-Kompositionen wurden Ende letzter Woche abgeschlossen. Die Ursache für die sogenannten Unregelmässigkeiten auf den Radoberflächen konnte nicht abschliessend eruiert werden. Die Ergebnisse der Ultraschallprüfungen schliessen jedoch Risse an den Rädern eindeutig aus. Damit ist sichergestellt, dass die Schäden keinen Einfluss auf den sicheren Betrieb der Rola haben.

Am Montagabend nahm die Rola den reduzierten Betrieb zwischen Freiburg i. Br. und Novara wieder auf. Präventive Kontrollen der Wagen nach jeder Fahrt lassen allfällige Veränderungen am Rollmaterial frühzeitig entdecken. Zudem wurde eine systematische Kontrolle der Räder im Rahmen der Radsatzaufarbeitung angeordnet. Diese Vorkehrungen gewährleisten den sicheren Betrieb der Rollenden Autobahn der RAlpin.

Aufgrund der zusätzlichen Kontrollen verkehren zurzeit maximal 18 Züge pro Tag mit einer Transportkapazität von rund 340 Lastwagen (gegenüber 22 Zügen / 420 Lastwagen im Regelbetrieb). Dank der hohen Auslastung soll das Jahresziel von gegen 100.000 Lastwagen trotzdem erreicht werden können.

Die RAlpin AG ist ein Unternehmen der BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo und Trenitalia SpA und betreibt seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) zwischen Freiburg i. Br. und Novara über die Lötschberg-Simplon-Achse.

04. Juli 2008Hohe Auslastung der Rola hält an

Die Rollende Autobahn der RAlpin zwischen Freiburg im Breisgau und Novara verzeichnet auch im ersten Halbjahr 2008 steigende Zahlen. In den ersten sechs Monaten wurden 42.200 Sendungen oder knapp 5% mehr Lastwagen als in der Vergleichsperiode im Vorjahr transportiert. Dieses Resultat ist umso erfreulicher als über 400 Züge wegen Beeinträchtigungen im Wagenunterhalt durch den Streik des Personals im Industriewerk SBB Cargo Bellinzona und durch ausserordentliche Schäden an Radscheiben ausgefallen sind.

Für das zweite Halbjahr gibt sich Geschäftsführer René Dancet optimistisch: „Wir werden ab Mitte Juli die geplanten 22 Züge pro Tag fahren. Die Auslastung bleibt mit rund 91 Prozent belegter Stellplätze unvermindert hoch. Durch die Verlängerung der Kompositionen auf zwanzig Wagen schaffen wir zudem zusätzliche Kapazität“.

An der kürzliche Generalversammlung der Aktionäre BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG und Trenitalia SpA wurde als Vertreter der BLS Herr Bernard Guillelmon (CEO BLS AG seit 1. Juli 2008) gewählt. Verwaltungsratspräsident Mathias Tromp wurde in seinem Amt bestätigt, jedoch nicht mehr als Vertreter der BLS AG, sondern als neutrale, sachkompetente Persönlichkeit.

Die Schweizer Aktionäre bekräftigen die Absicht der RAlpin im Rahmen des neuen Güterverkehrsgesetzes an der auf Anfangs 2009 erwarteten Ausschreibung der Rollenden Autobahn von Süddeutschland nach Norditalien für die Jahre 2011 – 2018 teilzunehmen. RAlpin erachtet einen massvollen Ausbau der Rola auf maximal 250’000 Stellplätze im Jahr 2015 (wovon rund 200.000 über die Lötschberg-Simplon-Achse) als zweckmässig. Damit ist die Rollende Autobahn die ideale Ergänzung zum unbegleiteten kombinierten Verkehr (UKV) und somit ein unverzichtbares Element der Schweizerischen Verkehrspolitik.

RAlpin auf einen Blick

Die RAlpin AG mit Sitz in Olten betreibt seit 2001 die Rollende Autobahn (Rola) über die Lötschberg-Simplon-Achse von Novara nach Freiburg im Breisgau. Sie setzt dazu 300 Niederflur- und 20 Begleitwagen für die mitreisenden Lastwagenfahrer ein. Aktionäre der RAlpin AG sind BLS AG, Hupac SA, SBB Cargo AG mit je 30 Prozent und Trenitalia SpA mit zehn Prozent Anteil am Kapital.

Den Verwaltungsrat präsidiert Dr. Mathias Tromp (Bern), Vizepräsident ist Nicolas Perrin (CEO SBB Cargo). Die weiteren Mitglieder sind: Bernard Guillelmon (CEO BLS AG), Dr. Dirk Stahl (CEO BLS Cargo AG), Dr. Dirk Pfister (Leiter Planung, Steuerung und Controlling Geschäftsbereich International, SBB Cargo AG), Dr. Hans-Jörg Bertschi (Präsident des Verwaltungsrats der Hupac SA), Bernhard Kunz (Direktor Hupac SA) und Roberto Macagno (Responsabile Aera Torino, Div. Cargo Trenitalia SpA). Geschäftsführer ist René Dancet.