Rola erzielt neuen Rekord im 2009
Die alpenquerende "Rollende Autobahn" (Rola) von Freiburg im Breisgau nach Novara über die Lötschberg-Simplon-Achse erreichte 2009 mit 92’400 Strassensendungen (Sattelauflieger, Lastenzüge mit Anhänger und Lastwagen) eine neue Rekordmarke. Das beste Ergebnis seit Gründung der Rola-Betreiberin RAlpin AG im Jahr 2001 entspricht einer Steigerung von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es verkehrten 5'416 Züge von denen jeder durchschnittlich über 17 Strassenfahrzeuge auf die Schiene verlagerte. Das Resultat ist umso höher einzustufen, als dass der alpenquerende Bahngüterverkehr sowohl bei den Wagenladungen wie beim unbegleiteten Transport von Containern und Wechselbehältern einen zweistelligen Rückgang verzeichnet und auch die Strasse eine Abschwächung meldet.
War der positive Trend im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich wegen eines Streiks und Radschäden kaum aussagekräftig, so sorgte ab Juli der Markt für die markante Steigerung. Zu den Gründen für die gegenläufige Entwicklung gehört das ausgebaute Angebot mit mehr und längeren Zügen: „Die verladende Wirtschaft hat die zusätzlichen Stellplätze abgenommen“, freut sich Geschäftsführer René Dancet, „und das durch die Krise geforderte Kostenbewusstsein führte zum vermehrten Einbezug der Rola in die Transportkette. Beim Rola-Verlad lassen sich Personal-, Betriebs- und Unterhaltskosten sparen sowie die Lebensdauer der Lastwagen verlängern.“
Olten, 22. Januar 2010


